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Was war, was kommt: neue Prognosen für die Weltwirtschaft

14 April 2020
Aktuelles Marktgeschehen

Die Covid-19-Pandemie hat die Weltwirtschaft aus der Bahn geworfen. Eigentlich hatten wir in diesem Jahr eine globale Konjunkturabkühlung durch Handelskriege und Unsicherheit erwartet. Stattdessen haben wir jetzt absolute Sicherheit: Eine globale Rezession ist höchstwahrscheinlich bereits Realität und dürfte bis Jahresende anhalten.

Die Folgen des Ausbruchs für die Weltwirtschaft lassen sich nur im Rahmen eines flexiblen Modells analysieren – nicht nur wegen der dynamischen Entwicklung der Pandemie und der Eindämmungsmaßnahmen, sondern auch, weil sich kaum vorhersagen lässt, wann die Welt sich wieder aus der Deckung wagt. Das Global Economics Team der Vanguard Investment Strategy Group hat drei mögliche Szenarien entworfen; wir halten das optimistischste dieser drei Szenarien auch für das wahrscheinlichste. Demnach würden wir die größten wirtschaftlichen Verwerfungen bis Ende des zweiten Quartals hinter uns lassen, in der zweiten Jahreshälfte würde dann eine Erholung einsetzen.

In diesem Artikel fassen wir unsere Einschätzungen zusammen, die auf diesem Szenario beruhen. Die Angaben sind aktuell per 6. April 2020. Wir betrachten verschiedene Wirtschaftsräume im Kontext ihrer Lage vor dem Ausbruch und analysieren, inwieweit sie sich von der Pandemie erholen können. Wir stellen unsere Einschätzungen hier unter dem Vorbehalt der Revision vor. Sollten die Eindämmungsmaßnahmen über das zweite Quartal hinaus andauern, müssten wir unsere Prognosen nach unten korrigieren.

Aus den Gesprächen mit den Mitgliedern des Global Economics Teams haben sich mehrere globale Themen abgeleitet:

  • Die Zentralbanken haben mit ihren Eingriffen wesentlich dazu beigetragen, dass die Märkte weiterhin funktionieren.
  • Die staatlichen Konjunkturpakete tragen zur Stabilisierung bei, indem sie private Haushalte und Unternehmen vor der Insolvenz bewahren. Sie kurbeln die Wirtschaft jedoch nicht im eigentlichen Sinne an.
  • Inwieweit sich die Wirtschaft erholen kann, hängt davon ab, wie lange sich die Eindämmung hinzieht, wie viele Menschen in welchen Sektoren ihre Arbeit verlieren und inwieweit die Verbraucher ihre Angst überwinden und wieder zu einem normalen Leben übergehen.
  • Eine zweite Infektionswelle würde eine erneute Eindämmung erfordern, die weit über das zweite Quartal hinausginge. Ein solches Szenario muss zwingend abgewendet werden.
  • Ohne ein genaueres Bild über den Verlauf der Pandemie und der Eindämmungsmaßnahmen lässt sich unmöglich darüber spekulieren, ob die Aktienmärkte ihren Tiefpunkt bereits erreicht haben.
  • Wir befinden uns in einer Rezession, eine deutliche Erholung ist jedoch noch immer möglich, sofern der Lockdown noch im zweiten Quartal aufgehoben wird.

Wir sind uns der gesundheitlichen und finanziellen Sorgen der Menschen in diesen Zeiten bewusst und verstehen den Wunsch nach konkreten Antworten. Wir möchten Anleger jedoch heute mehr denn je an eine wichtige Regel erinnern: Zeiten hoher Unsicherheit sind nicht der richtige Moment, um von einem durchdachten und auf konkrete Ziele abgestimmten Anlageplan abzuweichen. Im Moment mag es schwer vorstellbar sein, doch die Zeiten werden sich ändern, und dann werden auch alte Ziele wieder relevant.

Dieser Artikel fasst Gespräche mit den folgenden Mitgliedern des Vanguard Global Economics Teams zusammen: Jonathan Lemco, Andrew Patterson, Jonathan Petersen, Adam Schickling und Max Wieland (USA), Alexis Gray und Shaan Raithatha (London) und Beatrice Yeo (Melbourne, Australien).

China: Ausgangspunkt der Epidemie und Erholungsbarometer

Von dem neuartigen Coronavirus hörten viele Menschen zum ersten Mal am 23. Januar, als die chinesische Regierung Wuhan und andere Städte in der Provinz Hubei unter Quarantäne stellte. Die 11-Millionen-Metropole Wuhan glich schon bald einer Geisterstadt. Daten zeigten fast in Echtzeit, wie der Straßenverkehr versiegte – ein deutliches Anzeichen für hartes Durchgreifen wenige Wochen vor der Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten für Januar und Februar.

Viele Länder haben den Höhepunkt der Epidemie noch nicht erreicht. Jetzt blickt die Welt auf China, um sich ein Bild von der Zukunft zu machen: Wie viele Menschen werden sich voraussichtlich infizieren, wie viele werden die Krankheit überleben, wie viele werden sterben? Vor etwas mehr als zwei Monaten hat die chinesische Führung mehrere Städte abgeriegelt. Jetzt läuft die Wirtschaft wieder an, Schätzungen gehen davon aus, dass die Wirtschaftsleistung 90% des Niveaus vor dem Ausbruch erreicht hat. Zwar konnte China neue Infektionen nicht vermeiden, die Infektionsrate ist jedoch dramatisch gesunken. Nach Regierungsangaben wurden die meisten neuen Fälle aus dem Ausland „importiert“.

Nach den häufig zitierten Zahlen des Coronavirus Resource Center der Johns Hopkins University & Medicine haben die USA, Spanien, Italien, Deutschland und Frankreich inzwischen mehr Infizierte als China.

 

„Flattening the Curve“: Zahl der Corona-Neuinfektionen

Quellen: Berechnungen von Vanguard auf Grundlage von Daten vom Johns Hopkins University & Medicine Coronavirus Resource Center (abgerufen über Bloomberg; Daten per 2. April 2020).

 

Eine der wichtigsten Fragen für die chinesische Wirtschaft lautet jetzt: Wann werden sich die Branchen erholen, die auf persönlichen Kontakt angewiesen sind? Die Regierung hat erheblichen Einfluss auf das produzierende Gewerbe, die Stromerzeugung, Rohstoffproduktion und staatliche Konzerne; private, kleine bis mittlere Unternehmen, die häufiger auf persönlichen Umgang mit Kunden angewiesen sind, entziehen sich dagegen weitgehend staatlicher Kontrolle.

„In Zeiten der Angst kann die Regierung wenig tun, um für bessere Stimmung unter Verbrauchern zu sorgen“, glaubt Adam Schickling. „Sie können Anreize setzen, um die Menschen zum Kauf zyklischer Konsumgüter zu animieren. Diese Wirtschaftssektoren werden jedoch weiter leiden, bis die Menschen sich außerhalb der eigenen vier Wände und an belebten Orten wieder sicher fühlen. Wir beobachten China, weil wir so besser einschätzen können, wann die Menschen auch in anderen Ländern wieder in Restaurants, Kinos und Einkaufszentren gehen.“

Die Probleme in China werden sich auch dann nicht auflösen, wenn die Wirtschaft wieder läuft. Dafür sorgt schon die Abkühlung in anderen Ländern, wo die Pandemie weniger weit fortgeschritten ist und die Eindämmungsmaßnahmen noch laufen. Daher erwarten wir in China in diesem Jahr die niedrigste Wachstumsrate seit der Öffnung des Landes vor vierzig Jahren.

Italien: das zweite Epizentrum

Für eine Erholung blickt die Welt nach China. Um zu erfahren, wie sich die Pandemie erfolgreich eindämmen lässt, gehen die Blicke dagegen nach Europa und insbesondere nach Italien. Als sich Ende Februar die Infektionen in der Lombardei häuften, setzte die Regierung in hohem Tempo drastische Eindämmungsmaßnahmen durch. „Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem die meisten großen Länder Europas – Italien, Frankreich, Spanien und auch Großbritannien – die Ausbreitung des Virus durch rabiate Maßnahmen aufhalten wollen“, erklärt Shaan Raithatha.

Deutschland geht weniger drastisch vor, hat allerdings auch weniger Infektionen und eine deutlich niedrigere Todesrate als Italien und Spanien. „Außerdem konnte Deutschland in sehr viel größerem Umfang testen als die meisten anderen europäischen Länder“, so Raithatha weiter. „Wer im deutschen Gesundheitswesen arbeitet, wurde sehr schnell auf eine Infektion getestet. Dabei wurde auch überprüft, ob jemand die Krankheit bereits überstanden hat und wieder arbeiten kann.“

In Italien und Spanien wütete das Virus besonders heftig. Auf die hohen Infektions- und Todeszahlen reagierten beide Länder mit extrem restriktiven Maßnahmen, wie der Oxford COVID-19 Government Response Tracker zeigt. Allerdings könnten Italien und Spanien den Höhepunkt der Neuinfektionen inzwischen überschritten haben, denn in beiden Ländern flacht die Infektionskurve ab.

„Die Zahl der Infektion steigt noch immer, aber nicht exponentiell“, stellt Alexis Gray fest. „In zahlreichen europäischen Ländern gilt seit mehreren Wochen eine Ausgangssperre. Offensichtlich zeigen diese Maßnahmen erste Wirkung, sodass wir uns jetzt einem Wendepunkt nähern.“

Die europäische Reaktion: Stabilisierung statt Stimulus

Die italienische Wirtschaft war bereits vor dem Ausbruch des Coronavirus angeschlagen und ist im vierten Quartal 2019 sogar geschrumpft. Genau wie in Deutschland wurde die verarbeitende Industrie in Italien von dem rückläufigen Welthandel getroffen, den wir bereits in unserem Wirtschaftsausblick 2020 als eine Belastung für die Weltwirtschaft genannt hatten. Großbritannien könnte nach Datenlage etwa eine Woche hinter Europa liegen. Die Wirtschaft des Landes hätte sich eigentlich im ersten Quartal erholen sollen, nachdem mit dem offiziellen Austritt aus der Europäischen Union ein wichtiger Unsicherheitsfaktor beseitigt worden war.

Die staatlichen Konjunkturpakete und Geldspritzen der Zentralbanken haben in dieser Krise jedoch lediglich stabilisierende Funktion, sie kurbeln die Wirtschaft nicht an. Regierungen und Zentralbanken haben ein klares Zeichen gesetzt und kaufen Wertpapiere in nie dagewesenem Umfang auf. Die Hilfspakete in Form von Einkommensgarantien und Darlehen an Unternehmen waren ebenfalls umfangreich.

„Das Problem ist: Diese Krise hat ihre Ursache nur zum Teil in einem Nachfrageschock und erinnert am ehesten an eine Naturkatastrophe. Zumindest kurzfristig können Regierungen und Notenbanken daher wenig tun“, erläutert Raithata.

Vereinigte Staaten: warten auf den Sturm

Die US Federal Reserve hat ihren Zielkorridor für die Leitzinsen praktisch auf null gesenkt, in großem Umfang Wertpapiere aufgekauft und in den Rentenmarkt eingegriffen, um Liquiditätsprobleme zu beheben. Das Vertrauen der Anleger ist seit der Intervention gestiegen, die Transaktionskosten dagegen gesunken, wie sich an den niedrigeren Risikoaufschlägen für hypothekenbesicherte Wertpapiere und Unternehmensanleihen ablesen lässt. Zusätzlich hat die US-Regierung ein Konjunkturpaket mit einem Volumen von mehr als 2 Billionen Dollar auf den Weg gebracht.

Allerdings hat das Land den Infektionshöhepunkt höchstwahrscheinlich noch nicht erreicht und hinkt vielen anderen Ländern in der Eindämmung hinterher. Der wachsende Schuldenberg der USA mag Sorgenfalten hervorrufen, doch man muss der Realität ins Auge sehen: Die USA stehen vor einem gesundheitlichen Notstand. „Wir müssen diese Krise mit einer Wirtschaft überstehen, die am Ende auch noch als solche erkennbar ist“, meint Andrew Patterson.

 

Der Kampf gegen COVID-19

Hinweise: Die Gegenmaßnahmen der Länder wurden anhand von sieben Indikatoren bewertet. Die Punktzahl der einzelnen Indikatoren wurde anhand einer Ordinalskala gemessen, die auf einen Bereich von 0 bis 100 umskaliert wurde; Daten per 31. März 2020.
Quelle: Hale, Thomas und Samuel Webster, 2020, Oxford COVID-19 Government Response Tracker.

 

Wir erwarten im zweiten Quartal einen deutlich größeren Rückgang der US-Wirtschaftsleistung als auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Wann und inwieweit sich die Wirtschaft erholen kann, hängt laut Patterson vor allem davon ab, wann die Restriktionen wieder gelockert werden können. Doch auch dann wird es noch eine Weile dauern, bis die Verbraucher ihre Angst überwinden und sich das Wirtschaftsleben wieder normalisiert.

„Die Restriktionen haben Kunst, Unterhaltung und Gastronomie zu drei Vierteln zum Stillstand gebracht“, erläutert Patterson. „Das Überleben der Branche hängt davon ab, dass die Menschen möglichst bald zurückkommen.“

Strenge Eindämmungsmaßnahmen sind jedoch notwendig, solange wir keinen Impfstoff haben oder ein bereits existierendes Medikament finden, das Covid-19 bekämpfen kann. Die Regierung muss unbedingt Kleinunternehmen durch Kredite unterstützen und die Arbeitslosenversicherung erweitern. „Das Geld muss so schnell wie möglich an die Unternehmen und Arbeitslosen ausgezahlt werden, damit sie den Sturm überstehen können“, ergänzt Patterson.

Japan: eine neue Herausforderung für eine ohnehin geschwächte Wirtschaft

Covid-19 hätte für Japan gravierende Folgen haben können. Das Land ist dicht bevölkert und Ziel zahlreicher chinesischer Touristen; das Durchschnittsalter der japanischen Bevölkerung ist hoch. Die japanische Verfassung garantiert zahlreiche Bürgerrechte und weist die Regierung bei ihren Bemühungen um eine Eindämmung in enge Grenzen. Ein Ausgangsverbot ist rechtlich nicht durchsetzbar, auch haben weniger Unternehmen den Betrieb eingestellt als im Euroraum oder in den USA. Überraschend und ermutigend ist daher die Zahl der gemeldeten Fälle: Bisher haben sich weniger als 4.000 Menschen mit Covid-19 infiziert. In den letzten Tagen ist die Zahl der Neuinfektionen jedoch sprunghaft gestiegen, Japan steht das Schlimmste also womöglich erst noch bevor. (Am Dienstag, dem 7. April, hat Japan in seinen größten Agglomerationen einen einmonatigen Ausnahmezustand ausgerufen.)

Japans Wirtschaft stand hingegen schon vor dem Corona-Ausbruch auf wackeligen Füßen: Im vierten Quartal 2019 ist die Wirtschaft um 7,6% geschrumpft (annualisierter Wert). Zuvor hatte die Regierung die Mehrwertsteuer erhöht und damit die Wirtschaft abgewürgt, die ohnehin im Spätstadium des Konjunkturzyklus stand. Auch die Geldpolitik scheint an ihre Grenzen gestoßen zu sein. Wir hatten die Möglichkeit einer Rezession in Japan in diesem Jahr erkannt, sie entsprach jedoch ursprünglich nicht unserem Basisszenario. Jetzt halten wir einen Rückgang der Wirtschaftsleistung dagegen für unvermeidlich.

Laut Weltbank erwirtschaftet Japan fast 7% seines Bruttoinlandsproduktes durch Tourismus – insbesondere aus China und Südkorea. Im ersten Quartal sind die Besucherzahlen jedoch um 80% zurückgegangen. Der Konsum ist eingebrochen und hat den Einzelhandel mitgerissen, der in Japan noch immer mehr Bedeutung hat als der Online-Handel. Die weltweit sinkende Nachfrage nach Autos, Maschinen und anderen langlebigen Gütern dürfte zudem den japanischen Produktionssektor belasten.

Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 hat dagegen keine größere Bedeutung, da derartige Ereignisse die Wirtschaft meistens vorher durch entsprechende Infrastrukturprojekte beleben.

Schwellenländer: harte Zeiten, wenig Schutz

Die Schwellenländer könnten durch Covid-19 härter getroffen werden als andere Regionen, vermutet Jonathan Lemco. Die asiatischen Schwellenländer mit ihren dicht besiedelten Städten können ihre Bevölkerung nicht in gleichem Maße schützen wie die Industrieländer. Hier steht das Schlimmste womöglich noch bevor. Vor der Pandemie hatten wir ein Wirtschaftswachstum von 5 bis 5,5% in Indien und Indonesien sowie 4 bis 4,5% in Malaysia, Thailand und in den Philippinen erwartet. Diese Wachstumsraten sind vielleicht nicht mehr erreichbar, dennoch könnten die Schwellenländer Asiens vergleichsweise glimpflich davonkommen, schätzt Lemco.

In Sachen Schutzvorkehrungen stehen die Länder Zentral- und Osteuropas an zweiter Stelle. In Lateinamerika ist das Bild laut Lemco uneinheitlich: Chile und Peru sind besser vorbereitet als andere lateinamerikanische Länder. Am schlimmsten könnte die Pandemie Afrika treffen. „Viele der Schwellenländer mit offenen Kapitalmärkten wollen das Richtige tun und ihre Bürger und Wirtschaft schützen“, so Lemco, „sind jedoch in ihren finanziellen Mitteln eingeschränkt.“ Der Internationale Währungsfonds hat daher am 3. April Hilfskredite in Höhe von einer Billion Dollar zugesagt.

Viele Schwellenländer sind Rohstoffexporteure und dürften vor allem unter sinkenden Rohstoffpreise leiden. Außerdem nimmt der Handel durch die Eindämmungsmaßnahmen ab, viele Länder verlieren dadurch an Einfluss in globalen Lieferketten.

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