Dies ist eine Zusammenfassung von „Making the Implicit Explicit: A Framework for the Active-Passive Decision“ von Daniel W. Wallick, Brian R. Wimmer, Christos Tasopoulos, James Balsamo, und Joshua M. Hirt, veröffentlicht im April 2017.
Fußnoten:
1 Für eine Überprüfung empirischer Studien unregelmäßiger Mehrrenditen nach Anlageinstrument siehe Davis, Joseph, Glenn Sheay, Yesim Tokat und Nelson Wicas, 2007. Evaluating Small-Cap Active Funds. Valley Forge, Pa.: The Vanguard Group. Für Untersuchungen zum unerheblichen Einfluss von Marktphasen für die Wertentwicklung aktiver Fonds siehe Philips, Christopher B., 2008. The Active-Passive Debate: Bear Market Performance. Valley Forge, Pa.: The Vanguard Group und Philips, Christopher B., Francis M. Kinniry Jr. und David J. Walker, 2014, The Active-Passive Debate: Market Cyclicality and Leadership Volatility. Valley Forge, Pa.: The Vanguard Group. Für eine Diskussion der Faktoren, die für erfolgreiches aktives Management relevant sind, siehe Wallick, Daniel W., Brian R. Wimmer und James Balsamo, 2015, Keys to Improving Odds of Active Management Success. Valley Forge, Pa.: The Vanguard Group.
2 Sharpe, William F, 1991. The Arithmetic of Active Management. Financial Analysts Journal 47(1): 7–9.
3 Siehe Wallick, Wimmer und Balsamo (2015) für weitere Informationen.
4 Im Rahmen dieser Analyse gehen wir davon aus, dass Indexanlagen kostengünstig sind. Zwar gibt es auch teure Indexfonds, viele marktkapitalisierungsgewichtete Indexfonds sind jedoch kosteneffizient. Außerdem gilt: Auch wenn aktive Fonds im Durchschnitt teurer sind als der durchschnittliche Indexfonds, gibt es auch hier kostengünstige Lösungen. Daher verwenden wir eine Bandbreite verschiedener Kostensätze.
5 In früheren Vanguard Studien haben wir darauf hingewiesen, dass Geduld für Erfolg mit aktiven Fonds von großer Bedeutung ist. Man kann aktive Risikotoleranz auch als die Geduld interpretieren, die eine Anlegerin oder ein Anleger in Anbetracht der Volatilität eines Fonds gegenüber seiner Benchmark aufbringt. Für eine eingehendere Diskussion über die Renditemuster erfolgreicher aktiver Manager siehe Wimmer, Brian R., Sandeep S. Chhabra und Daniel W. Wallick, 2013. The Bumpy Road to Outperformance. Valley Forge, Pa.: The Vanguard Group.
6 Für eine tiefergehende Diskussion zu diesem Punkt siehe Schlanger, Todd, Christopher B. Philips und Karin Peterson LaBarge, 2012. The Search for Outperformance: Evaluating ‘Active Share'. Valley Forge, Pa.: The Vanguard Group.
7 In dieser Studie verwenden wir aktives Risiko als wichtigstes Differenzierungsmerkmal zwischen Fondsstrategien. Wie historische Daten belegen, haben sich die Tracking Errors einzelner Fonds langfristig meist innerhalb überschaubarer Bandbreiten bewegt und eignen sich daher als Erwartungsbarometer. Auch anhand des aktiven Anteils, das anzeigt, wie „aktiv“ der Fonds tatsächlich ist, könnte man das relative Risiko des Fonds feststellen. Zwar sind Tracking Error und aktiver Anteil verschiedene Kennzahlen, Untersuchungen von Vanguard legen jedoch eine quantitative Verbindung zwischen beiden nahe. Wir haben uns für den Tracking Error entschieden, da für diesen bessere Daten zur Verfügung stehen und seine Berechnung leichter verständlich ist.