Wertentwicklung eines Portfolios über 31 Jahre (6 % Wachstum pro Jahr.; Ausgangswert €10.000)
In diesem hypothetischen Beispiel gehen wir von einer Investition in Höhe von €10.000 über 31 Jahre aus. Sowohl die (hypothetische) durchschnittliche Wachstumsrate von 6 % p.a. als auch die Anlagekosten werden jährlich aufgezinst. Die Kosten werden in jedem Jahr auf ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 6 % angerechnet. Dies ist eine hypothetische Darstellung und stellt keine bestimmte Anlage dar.
Quelle: Vanguard
Was sind ETF-Kosten?
Ob ein Fonds oder ETF günstig oder eher teuer ist, entscheidet nicht sein Kaufkurs – dieser spiegelt lediglich den aktuellen Preis der darin enthaltenen Investments pro Fondsanteil wider. Ausschlaggebend ist stattdessen die Summe aller Gebühren, die für dich anfallen.
Dazu zählen laufende Gebühren, durch die meist Betriebskosten, Verwaltungs- und Administrationsvergütungen abgedeckt werden. Sie verstehen sich jährlich und werden in der Regel als Ongoing Charges Figure (OCF) oder Total Expense Ratio (TER) gekennzeichnet.
Daneben kannst du auch darauf achten, dass die Depot- und Transaktionskosten sowie die Geld-Brief-Spanne (die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs) beim Handel von ETFs möglichst gering ausfallen. Bei vielen klassischen Fonds werden im Gegensatz zu ETFs oft auch einmalige Kosten beim Kauf fällig: der sogenannte Ausgabeaufschlag von bis zu fünf Prozent. Mit einem Investment in ETFs kannst du dir diese hohen Gebühren sparen.
Mit Kostenkontrolle zu mehr Anlageerfolg
Die laufenden Fonds- und ETF-Gebühren zahlst du als Anleger so lange, wie du dem jeweiligen Investment treu bleibst. Über die Jahre können dadurch beachtliche Renditeunterschiede zwischen günstigen und teuren Investments zusammenkommen. Am Beispiel unserer Grafik (Abb. 3) siehst du, dass der Unterschied bei einem Investment von 10.000 Euro bei gleicher Rendite über 30 Jahre schnell mehr ausmachen kann als die anfängliche Investitionssumme. TER und OCF machen die jährlichen Kosten von ETFs für dich besonders transparent vergleichbar und können dadurch eine praktische Stellschraube für den Anlageerfolg darstellen.
Wenn du auf die Kosten achtest, kannst du deine Chancen deutlich steigern, möglichst viel von der Marktrendite zu bekommen, denn Qualität und Kosten haben zumindest beim Anlegen kaum etwas miteinander zu tun.
Warum Vanguard über Kosten spricht
Bei Vanguard sind wir seit unserer Gründung 1975 davon überzeugt, dass niedrige Kosten Anlegern wie dir dabei helfen können, erfolgreicher ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Damit bei Anlegern wie dir noch mehr von der Marktrendite ankommt, haben wir ganz aktuell im Oktober 2025 für sechs Aktien-ETFs und im Juli 2025 für sieben Anleihen-ETFs die Gebühren reduziert. Voraussichtlich sparen sich Anleger durch die Kostensenkungen des Jahres 2025 in Zukunft rund 19 Millionen Euro pro Jahr3.
Weil wir nur unseren Anlegern verpflichtet sind, können wir uns ganz darauf konzentrieren, die Geldanlage für dich noch günstiger und fairer zu machen. Seit unserer Gründung haben wir schon mehr als 2.000-mal unsere Gebühren gesenkt. Kein Wunder also, dass wir bei Aktien-ETFs der Anbieter mit den niedrigsten Durchschnittskosten sind.4 In Europa betragen die Gebühren über alle ETFs und Indexfonds hinweg im Schnitt nur 0,13 % pro Jahr.5
1 Die Aussagen beruhen auf dem mathematischen Konzept des Nullsummenspiels aus dem Feld der Spieltheorie.
2 Die Erklärungen orientieren sich an der Studie „The Case for Low-cost Index-fund Investing“ von Dr. Stephen Lawrence und Dr. Jan-Carl Plagge, veröffentlicht im Mai 2023. Die Arbeit stellt eine überarbeitete Version der ursprünglich im Jahr 2004 publizierten Vanguard-Studie „The Case For Indexing“ von Nelson Wicas und Christopher B. Philips dar.
3 Quelle: Berechnungen von Vanguard mit Stand vom 31. August 2025.
4 Quelle: Berechnungen von Vanguard mit Stand vom 30. September 2025, bezogen auf Europa.
5 Quelle: Berechnungen von Vanguard mit Stand vom 30. September 2025; nicht jedes Produkt ist auch in jedem europäischen Land verfügbar; bezieht sich auf Aktien und Anleiheprodukte auf Indexbasis.