Eine breit gestreute Geldanlage mit Aktien-ETFs kann ein guter Weg sein, um dir eine finanziell selbstbestimmte Zukunft aufzubauen. Untersuchungen zeigen aber auch: Anleger, die einen finanziellen Puffer für Notfälle haben, fühlen sich entspannter1. Dieses Notpolster sollte kurzfristig verfügbar sein und ohne großes Schwankungsrisiko auskommen.
Jeder Euro, der aber einfach nur so auf dem Girokonto liegt, kann nicht an den Märkten für dich wachsen. Da die Inflation die Kaufkraft deiner Ersparnisse ständig verringert, sollte am besten auch dein Notpolster eine Rendite für dich verdienen.
Neuer Vanguard Cash-ETF
Unser neuer Vanguard EUR Cash UCITS ETF kann dich dabei unterstützen. Er bietet dir die Möglichkeit, dein Geld effektiv zu parken und trotzdem vergleichsweise hohe Renditen zu erhalten. Der ETF ist eine Alternative zum Geld auf dem oft unverzinsten Giro- und meistens niedrigverzinsten Tagesgeldkonto2.
Der Cash-ETF zählt zu den sogenannten Geldmarktfonds und hat das Ziel, die Rendite des offiziellen Geldmarktzinses der Europäischen Zentralbank namens „€STR“ zu erreichen. Dieser Zins liegt meistens sehr nah am offiziellen Leitzins der Notenbank. Damit dir mehr von den Zinsen bleibt, ist der ETF mit laufenden jährlichen Gebühren (OCF3) von 0,07 % einer der günstigsten Geldmarktfonds am Markt.
Wie investiert der ETF
Um Rendite für dich zu erzielen, legt der ETF in verschiedene Anleihen mit sehr kurzen Laufzeiten an. Außerdem kommen Festgelder und besicherte Rückkaufvereinbarungen zum Einsatz4. Alle Investments des ETFs kommen von Staaten oder staatsnahen Stellen. Sie sind in der Regel besonders zuverlässige Schuldner.
Durch die kurzen Laufzeiten von bis zu 12 Monaten reduziert der ETF ebenfalls das Risiko: Mögliche Zinsänderungen der Notenbanken haben dadurch weniger Einfluss auf den Kurs der Anleihen. Außerdem sinkt mit den kurzen Laufzeiten die Wahrscheinlichkeit, dass Anleihen nicht vollständig zurückgezahlt werden. Der ETF repliziert seine Investments physisch. Das bedeutet, dass er die Wertpapiere tatsächlich kauft, anstatt die Investments mit Derivaten nachzubilden.
Geldmarkt-ETF oder Tagesgeldkonto?
Du kannst dein Geld auch auf einem Tagesgeldkonto parken und so Zinsen erhalten. Der Nachteil dabei ist meistens, dass die Zinsen zwar für Neukunden attraktiv sind, schon nach ein paar Monaten aber deutlich geringer ausfallen5. Das hat viele Anleger in den letzten Jahren zum Zinshopping bewegt: Sobald die anfängliche Neukundenaktion mit hohen Zinsen ausläuft, wechselt man zum nächsten Anbieter – ein aufwendiges und zeitraubendes Vorgehen. Ein Geldmarktfonds verzichtet auf solche Aktionen und bietet dir dauerhaft einen Zins, der nahe am offiziellen Leitzins rangiert. Du brauchst deine Rücklagen also nicht ständig managen und sparst dir wertvolle Zeit.
Was ist mit der Einlagensicherung?
Auf einem Giro- oder Tagesgeldkonto greift im Insolvenzfall der Bank die europäische Einlagensicherung bis zu einem Vermögen von € 100.000. Bei ETFs ist deine Anlage dagegen unbegrenzt als Sondervermögen kategorisiert. Deine Geldanlagen im ETF gehören weiterhin dir, auch wenn dein Broker oder die Fondsgesellschaft in Konkurs gehen sollte.
Warum in einen Geldmarkt-ETF anlegen?
Mit einem Geldmarktfonds lässt du deine Rücklagen Zinsen verdienen und machst dich unabhängig von kurzfristigen Angeboten und ständigen Anbieterwechseln. Mehr über den neuen Vanguard EUR Cash UCITS ETF erfährst du hier.
1 Quelle: Vanguard. The relationship between emergency savings, financial well-being, and financial stress. April 2025. Abrufbar unter.
2 Der durchschnittliche Tagesgeldzins in Deutschland lag laut dem Vergleichsportal Verivox per 11. September 2025 bei 1,28 %. Abrufbar unter.
3 Hinweis: OCF steht für Ongoing Charges Figure und beschreibt die jährlichen laufenden Kosten als prozentualer Anteil des Anlagevermögens. Die OCF erfasst Management- und Servicekosten, darunter Verwaltungs-, Audit-, Depot-, Rechts-, Registrierungs- und Regulierungskosten, die für den Fonds anfallen.
4 Bei Rückkaufvereinbarungen wird zwischen zwei Handelsparteien beschlossen, dass eine Anleihe zunächst gekauft und später zu einem höheren Kurs wieder verkauft wird – dadurch entsteht für eine Partei eine Rendite, während die andere Partei sich kurzfristig Geld beschafft.
5 Hinweis: Basierend auf verschiedenen Vergleichsportalen für Tagesgeldanbieter.