Unser Portfolio Check 2026 hat rund 166.600 Anlegerstrategien1 ausgewertet und zeigt, wie Menschen investieren. In vier persönlichen Gesprächen gehen wir darüber hinaus auch der Frage nach, warum sie investieren. Bei Lukas aus Karlsruhe haben seine Eltern mit einem Depot schon früh die Weichen gestellt*. Mittlerweile hat der 18-Jährige seine ganz eigene Strategie daraus gemacht.
Das folgende Interview spiegelt die persönlichen Ansichten und Erfahrungen einzelner Anleger wider und nicht die von Vanguard. Sie stellen weder eine Anlageberatung noch eine Anlageempfehlung dar.
Lukas, wie lange begleitet dich das Investieren schon?
Seit meiner Geburt! Meine Eltern haben damals Geld in einen Fonds für mich angelegt. Mit 13 oder 14 Jahren habe ich dann selbst angefangen, mich intensiver damit zu beschäftigen. Ich habe Dokus geschaut, viel gelesen und Videos von Finanzkanälen verfolgt. Mit 15 habe ich dann entschieden, die bestehenden Anlagen umzuschichten und stärker auf ETFs zu setzen.
Was hat deine ersten eigenen Entscheidungen bewegt?
Mir hat es geholfen, mir Videos auf Finanz-Plattformen anzuschauen, in denen Portfolios von Privatanlegern analysiert werden, und zu erfahren, warum sie so aufgebaut sind. Ich wollte nicht nur wissen, wie jemand investiert, sondern auch warum. So habe ich ein Gefühl dafür bekommen, wie Diversifikation funktioniert und wie Risiko gesteuert werden kann.
Welche Rolle spielt das Investieren heute für dich?
Investieren ist etwas Langfristiges für mich. Ich habe die Rentenlücke im Hinterkopf, denke aber nicht in festen Etappen. Manchmal überlege ich schon, was möglich wäre, wenn ich mein Depot auflösen würde, ich könnte mir heute ein Auto kaufen. Vielleicht ist in zehn Jahren der Kauf einer Wohnung drin. Derzeit bin ich im Freiwilligendienst und erhalte dafür ein Taschengeld. Die 700 Euro, die ich monatlich in meine Investments stecke, finanziere ich teilweise aus meinen Ersparnissen.
Wie ist dein Portfolio aufgebaut?
ETFs machen über 80 Prozent meines Portfolios aus. Mir geht es darum, einfach und regelmäßig in viele Unternehmen auf einmal zu investieren, vor allem über Sparpläne. Das läuft automatisch, ohne dass ich ständig Entscheidungen treffen muss. Anfangs hatte ich einen Welt-ETF. Später sind dann noch einzelne Märkte dazugekommen, und ich habe einzelne Aktien beigemischt.